3 Tipps, damit Sie richtig verstanden werden

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2. September 2013

Oliver Beyer No Comments

In Kommunikationssituationen können wir häufig beobachten, dass zwischen Sendern und Empfängern Missverständnisse auftreten. Verständnislose Reaktionen und unerwartete Rückfragen von Zuhörern oder Feststellungen wie „So habe ich das nicht gemeint!“ belegen, dass ein großer Unterschied zwischen der Absicht und dem Ergebnis einer Nachricht bestehen kann.

Dieses Potential wird deutlich, wenn wir uns die Natur der Kommunikation vor Augen führen. Wir benutzen Sprache, Gestik und Mimik zu deren Gestaltung, die wir im Laufe unseres Lebens erlernt und trainiert haben. Die individuellen Lebensläufe verschiedener Menschen bedingen dabei ebenso verschiedene Bedeutungen eines großen Teils unserer Kommunikationsmittel. Denken wir nur an die Vielzahl von Bildern, die ins Spiel kommen, wenn über Begriffe wie Glück, Erfolg, Liebe oder gut und böse uvm. gesprochen wird. Auch Gesten können höchst unterschiedlich interpretiert werden. Was dem einen eine Bestätigungsgeste im Sinne von „ok“ ist, gilt dem anderen als beleidigende Andeutung rektaler oder anderer Körperöffnungen.

Als Sprecher sind wir daher gut beraten, uns der verschiedenen Auffassungsmöglichkeiten bewusst zu sein, die unsere Mitteilung durchlaufen kann. Das 4-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun gibt eine gute Orientierung, auf welchen Ebenen eine Nachricht aufgenommen werden kann. Neben der meist fokussierten Sachebene schleichen sich auch noch Deutungen zur Person des Sprechers, ihrer Absichten und ihrer Beziehung auf dem Weg zum Zuhörer ein. Und so, wie sie ankommt, wird sie auch wirken, egal welche Absicht wir damit usprünglich verbunden haben.

Folgende Tipps helfen Ihnen bei der Verringerung von Missverständnissen:

  1. Stehen sie zu Ihrer Verantwortung für das Ergebnis Ihrer Kommunikation, die gute Absicht alleine ist kein ausreichendes Erfolgsrezept.
  2. Gestalten Sie Ihre Sprache vorausschauend und Ihrer Zielgruppe angemessen (4-Seiten-Modell) und vermeiden Sie naheliegende Missverständnisse, sofern der damit verbundene Humor nicht beabsichtigt ist.
  3. Vergewissern Sie sich durch eine achtsame Haltung, wie Ihre Äußerungen als Redner, Diskussionsteilnehmer oder Gesprächspartner aufgenommen werden, um durch geeignete Ergänzungen oder Korrekturen das von Ihnen beabsichtigte Ergebnis sicher zu stellen.

Sollte sich trotzdem ein Missverständnis ergeben, dann vermeiden Sie Rechtfertigungen. Diese eignen sich vor allem zum Zementieren der Differenzen. Ergründen Sie stattdessen, auf welchem Weg Sie Ihre Nachricht besser hinüber bringen, Zeigen Sie Ihrem Gegenüber Wertschätzung und nehmen Sie einen neuen Anlauf, Ihre Absicht zur Wirkung kommen zu lassen.

 

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